Neuer Bahnsteig für den Stoppelmarkt

Vechta Stoppelmarkt mit jahrhundertealter Tradition

In der kleinen Kreisstadt Vechta wird schon im Spätsommer Heiligabend gefeiert. So nennen die Einheimischen den Mittwochabend vor der Eröffnung des bekannten Stoppelmarktes. Das Volksfest zählt zu den größten Deutschlands und findet immer in der Woche des 15. Augusts (Mariä Himmelfahrt) von donnerstags bis dienstags statt. Der Markt wurde bereits 1298 erwähnt und lockte über die Jahrhunderte Kaufleute aus ganz Europa ins westliche Niedersachsen. Als 1577 die Pest in der Stadt wütete, fand das Fest zum ersten Mal auf den abgeernteten Feldern außerhalb des Zentrums statt und heißt seitdem Stoppelmarkt.

Jahrmarkt und Gewerbeschau auf 160.000 Quadratmetern

Der Jahrmarkt mit Gewerbe- und Tierschau inklusive Festumzug, Jugendgottesdienst und Feuerwerk zieht jährlich etwa 800.000 Menschen aus der ganzen Region an. Um die 500 Fahrgeschäfte, Buden und Stände verteilen sich auf dem 160.000 Quadratmeter großen Marktgelände vor den Toren der Stadt. Fast rund um die Uhr herrscht Betrieb.

Bequeme Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Damit die Gäste auch ohne Auto bequem und sicher zum Stoppelmarkt kommen, sind diverse Sonderbuslinien aus Vechta und fast allen Ortschaften im Landkreis sowie aus den umliegenden Städten im Einsatz. Eine Besonderheit: Der ZOB Stoppelmarkt wird nur während des Volksfestes oder im Rahmen anderer Großveranstaltungen auf dem Gelände genutzt.
Ebenfalls nur während des Stoppelmarkts aktiv ist die Bedarfshaltestelle Vechta-Stoppelmarkt, den die NordWestBahn auf der Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe an nur sechs Tagen im Jahr anfährt.

Sanierter Bahnsteig ist jetzt barrierefrei

Weil inzwischen immer mehr Menschen klimafreundlich mit der Bahn anreisen, hat die Deutsche Bahn die Haltestelle im Frühjahr 2025 für 1,2 Millionen Euro barrierefrei ausgebaut. Der 145 Meter lange Bahnsteig ist statt 2,80 Meter jetzt sechs Meter breit und wurde um 55 Zentimeter erhöht. Der gesamte Bahnsteig sowie eine ebenerdige Zuwegung wurden neu gepflastert, mit Blinden-Leitstreifen im Boden sowie mit Geländern und einer neuen LED-Beleuchtung ausgestattet. Eine optimale Entwässerung der sanierten Haltestelle gelingt mit Hilfe der Hydrotec-Entwässerungsrinnen des Systems MAXI.

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Porträtfoto Gebietsleiter Matthias Schröer

Matthias Schröer
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